Nachts auf Barsch bei Minusgraden (Teil 3) – Ruten & Rollen

Für das Barschangeln im Winter nutze ich am liebsten eine 2000er oder 3000er Stationärrolle. Wäre ich ausschließlich nur an Spundwänden unterwegs, so würde ich auf eine kleine Baitcaster wechseln, da hiermit schneller und einfacher bei der Köderführung nachjustiert werden kann. Als Schnur kommt bei mir eine 0,12 Geflochtene zum Einsatz. Allerdings muss hier erwähnt werden, dass diese im tiefsten Winter schneller und einfacher einfriert, als eine monofile Schnur. Diese hat jedoch eine höhere Dehnung und eignet sich nur bedingt zum Spinnfischen.

Barschrute

Ruten mit 2,40m Länge und einem Wurfgewicht bis 30g sind ideal.

Für die Verbindung zwischen Hauptschnur und Fluorocarbon die beste Wahl

Der verbesserte Albright-Knoten sorgt für eine sicher Verbindung und gleitet leicht durch die Ringe.

Wer problemlos zwischen Wurfangeln und dem Spundwandschleppen variieren möchte, ist mit einer Stationärrolle gut beraten.

Barsch auf Gummifisch

Wer in Grundnähe fischt, muss immer damit rechnen, dass seine Schnur an dem ein oder anderen Hindernis vorbeikommt. Eine geflochtene Schnur ist hierbei deutlich empfindlicher, als ein abriebfestes Fluorocarbon. Aus diesem Grund knote ich ein etwa 1m langes 0,32er Fluoro mit dem verbesserten Albright-Knoten an meine Schnur.

Ich wünsche euch bei der Jagd nach großmäuligen Winter-Barschen viel Erfolg und stramme Leine,

euer Dennis Siever