Ein Muss für alle Talsperren  – der ASP von SPRO

Vor ca. 4 Jahren stand ich im Angelladen und habe nach einem neuen Köder für die Talsperren im Sauerland gesucht; nicht nur für mich, sondern auch für meine Guiding-Gäste. Es sollte etwas Besonderes sein. Ein Köder, der sowohl vom Ufer als auch vom Boot aus funktioniert und der darüber hinaus auch für Anfänger leicht zu führen ist.

Einfach und fängig

So fiel mein Blick im Angelladen auf den ASP von SPRO. Mit Jigspinnern können auch Anfänger nichts falsch machen. Außerdem eignet sich diese Köderart für so ziemlich jeden Raubfisch und das nicht nur in den Talsperren. Nachdem ich sie ausgiebig getestet hatte und erfolgreich war, ließ ich auch meine Gäste mit diesen Ködern angeln. Und das Ergebnis war und ist immer noch sehr gut. So konnte ein Gast gleich am ersten Tag zwei Seeforellen beim Werfen vom Boot aus mit dem ASP überlisten – seine ersten Seeforellen überhaupt.

Modelle und Gewichte

Der ASP Spinner ist in 16 verschiedenen Dekore erhältlich. Mittlerweile gibt es auch zwei schwere ASP-Modelle: die ASP XL in 35 und 50g. Die Gewichte variieren also von 10-50 g, sodass für jeden Raubfischangler etwas dabei ist. Die ASPs gibt es in sehr natürlichen, aber auch in UV-aktiven und knalligen Farbdekoren. Selbstverständlich sind alle ASP Jigging Spinner mit Gamakatsu-Haken ausgestattet. Selbstverständlich sind alle ASP Jigging Spinner mit Gamakatsu-Haken ausgestattet.

Laufverhalten

Das Laufverhalten des Köders unterscheidet sich von normalen Spinnern dadurch, dass sich nicht einfach nur ein Spinnerblatt um die Achse eines Metalldrahtes dreht. Ich sage immer, dass die Vibrationen unter Wasser sehr wichtig sind. Das Spinnerblatt am Ende des eigentlichen Köders läuft so schnell, dass starke und verführerische Vibrationen entstehen. Dies kann man super mit den verschiedenen Größen bzw. Gewichten ausprobieren. Die Stirn des ASPs ist abgeflacht und bietet so einen starken Wasserwiderstand, sodass der Köder hierdurch stark vibriert.

Wurfweiten

Auch mit den leichteren ASPs lassen sich hohe Wurfweiten erzielen. Durch die hohen Wurfweiten werden unerreichbare Angelplätze problemlos möglich. Perfekt für Seeforellen und Barsche an großen Gewässern.

Zielfische

Ich habe schon so ziemlich jeden Raubfisch in den letzten Jahren mit dem ASP fangen können. See- und Bachforellen, Hecht, Rapfen, Barsch und Wels. Der Zander fehlt mir allerdings noch.

Köderführung 

Bei der Führung werdet ihr feststellen, dass man jiggen kann wie beim Gummifischangeln. So lässt sich immer wieder der Grund nach faulen Räubern absuchen. Oder man kurbelt den Köder einfach gleichmäßig durch die Futterfischschwärme. Beim Seeforellenangeln haben ich und meine Gäste feststellen können, dass ein gleichmäßiges Einholen am effektivsten ist. Für Barsche ist ein abwechslungsreicher Lauf mit Spinnstopps und Tempowechseln am besten. Was das Rapfenangeln angeht, so kann man den Köder eigentlich gar nicht schnell genug einholen. Ich fische den ASP übrigens am liebsten mit einer Rute, die im oberen Bereich etwas weicher ist. So spürt man die Vibrationen des Köders bis ins Handteil und die harten Einschläge werden besser abgefedert.

Probiert es aus! Ich wünsche euch viel Erfolg mit dem ASP und dicke Fische,
euer Claudio Munno