Da ist der Wurm drin – Barschangeln mit Wurm

Nicht nur im Frühjahr, aber ganz besonders um diese Jahreszeit sind die Barsche in den Talsperren fast nur mit dem Naturköder zu überlisten. Diese Angeltechnik ist einfach, facettenreich und effektiv. In diesem Blog möchte ich euch meine Taktik und mein Gerät vorstellen.

Das richtige Tackle

Für das Spinnfischen mit Wurm benötigt ihr nicht viel. Das Gerät ist simple und schnell zusammengestellt – ihr braucht nur eine im Spitzenteil weichere UL-Rute, dünnes Fluorocarbon, zuverlässige Drop-Shot Haken (z.B. den Gamakatsu WORM 39) sowie ein Drop-Shot Blei.

Barschfang

Die Montage

Genauso einfach ist die dazugehörige Montage: 

Zunächst braucht ihr etwa einen Meter Fluorocarbon. Hierfür eignet sich beispielsweise die 0,16er Gamakatsu G-Line. Dieses Fluorocarbon ist super geschmeidig und trotz seines geringen Durchmessers abriebfest genug, um den kleinen Barsch-Zähnchen standzuhalten. Darüber hinaus überzeugt dieses Vorfach mit einer sehr guten Knotenfestigkeit.

Kommen wir jetzt zum Herzstück der Montage: dem Haken.

Der WORM 39 von Gamakatsu ist ein hervorragender Haken für das Drop-Shot System. Durch seine Schärfe und die Form sitzt jeder Fisch auf Anhieb. Der Haken darf nicht zu groß gewählt werden. Ich nutze am liebsten 2er oder 3er Haken.

Biss vom Barsch

So wird gefischt…

Den Wurm kann man in mehreren Varianten auf dem Haken präsentieren – egal ob Wacky oder an einem Wurmende befestigt. Hierbei muss man auf die Größe des Köders achten. Ein zu großer Wurm führt sehr oft zu Fehlbissen. Aus diesem Grund nehme ich lieber Wurmstücke oder kleinere Würmer.

Köder - Würmer

Zur Köderführung gibt es nicht viel zu sagen. Sie ist stark von der Tagesform der Barsche abhängig. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Schleifen gemacht. Hierbei wird ein sehr schweres Drop-Shot-Blei verwendet (14-18g). Nach dem Auswerfen lässt man die Montage zum Grund sinken und schleift diese dann langsam ein. Hierdurch hat man jederzeit Kontakt zum Köder, sodass man jeden Zupfer mit einem Anhieb parieren kann. Bei der Einholgeschwindigkeit kann man etwas variieren. Zwischendurch kann man den Köder auch mal einfach stehen lassen. Wichtig ist, dass man dauerhaft einen guten Kontakt zum Köder hat. Selbstverständlich kann man Würmer auch mit anderen Montagen fischen, z.B. mit dem Carolina-Rig. Dazu dann beim nächsten Mal mehr.

Petri an alle da draußen,

Daniel Gaedeke